Was ich von der partiellen Sonnenfinsternis 2015 gelernt habe

Sonnenfinsternis 20.3.2015

Sonnenfinsternis 20.3.2015

Hat Spaß gemacht, die Sonnenfinsternis. Das war natürlich nicht die erste, die ich erleben durfte, aber die erste, die ich versucht habe zu photographieren – mit mäßigem Erfolg 🙂 Deswegen hier ein paar Punkte die mir helfen sollen es beim nächsten mal besser zu machen:

  • Sonnenfilterfolie kauft man sich rechtzeitig (!), dann muss man nicht die Nacht vor dem Ereignis noch anfangen hektisch zu basteln.
  • Es macht tatsächlich nichts aus, wenn die Silberfolie leichte Wellen und Dellen aufweist.
  • Die Sonne bewegt sich in ca. 2 Minuten um ihre eigene Breite am Himmel entlang. Für Zeitrafferaufnahmen bei denen man plant die einzelnen Bilder zusammenzusetzen (wie oben), sollte man also ein Bild höchstens alle 2-3min machen, sonst überlappen sich die Einzelbilder.
  • Wenn der Zeitraffer über das iPad und die App qDSLRDashboard gesteuert wird, dann sollte man vorher am iPad die „automatische Sperre“ deaktivieren. Das iPad deaktiviert nämlich bei deaktiviertem Bildschirm das WLAN. Auch qDSLRDashboard verliert somit die Verbindung zur Kamera und macht folglich keine Bilder mehr.
  • Brennweite kann man durch nichts ersetzen außer durch noch mehr Brennweite. Mit meinem 70-200mm f/2.8 Objektiv + Canon Extender EF 2x III komme ich auf umgerechnet 400mm Brennweite. Das ist nicht schlecht, aber noch immer viel zu wenig. Bei 800mm fangen wir ernsthaft an Dinge auf der Sonnenoberfläche zu erkennen! Bei 400mm kann man höchstens größere Sonnenflecken erahnen.

    Linsendreck? Nein, Sonnenfleck!

    Linsendreck? Nein, Sonnenfleck!

Kolja Engelmann

Technikfan, Freizeitprogrammierer, selbsternannter Toolking und vermutlich größter Drachenfan Deutschlands blogged hier die Lösungen zu IT-Problemen die ihm über den Weg laufen, kleine Softwaretools, nostalgische Anfälle und missbraucht das Ganze gern auch mal als privates Tagebuch und Fotoalbum.

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