Wer

Wen interessiert schon wer hier schreibt, außer vielleicht mein Ego und dessen unermüdlicher Drang nach Selbstbeweihräucherung? Mein Name ist Kolja Engelmann, Berliner Jung, Kind der 90er, Digital Native, selbsternannter Toolking und größer Drachenfan Deutschlands. In der Schule war ich in Bio stets einer der Besten, was lag also näher als Informatik zu studieren? Folglich quälte ich mich nach dem Abi 7 Jahre lang durch die Mathematik, theoretische Mathematik und hochtheoretische (aber noch langweiligere) Mathematik meines Studienganges an der Universität Potsdam, um am Ende der Zeit ein Blatt Papier mit der Bestätigung abzuholen, dass ich jetzt einen Master darin habe Dinge zu wissen, mit denen man Frauen nicht beeindrucken kann.

Zum Glück hatte ich im Laufe der Zeit eine wirklich gute Ausrede für meine lange Studienzeit gefunden, denn als man mich fragte vor die Wahl stellte, ob ich denn mal rasch für ein „Event“ nach Dubai jetten oder lieber meine Matheklausur schreiben wolle, verkaufte ich meine Seele einem großen Telekommunikationsanbieter. Seitdem gebe ich ich auf die Frage nach meinem Beruf immer stolz „Hotelbettentester“ oder „Vielflieger“ an. Klingt doch auch besser als „Systemintegrator“, schließlich erhält man bei letzterem höchstens ein „Aha“ als Antwort, während bei Erstgenanntem zumindest mal eine Nachfrage kommt und man sich in viele Unterhaltungen mit seinem profunden Halb- oder Nichtwissen über die Welt einschleichen kann.

So verbringe ich also meine Arbeitszeit auf Messen und Kongressen und darf mich an allerlei technischen Spielereien austoben, über die ich hier auch am Rande schreibe. Es hätte schlimmer kommen können 🙂

Falls jemand jetzt tatsächlich bis hierhin gelesen haben sollte, dann gehört derjenige vermutlich zu meiner Familie oder engem Freundeskreis. Oder ist es für den Leser tatsächlich von Bedeutung, dass ich in meiner Freizeit gern allerlei sportliche Aktivitäten ausprobiere mit meiner Kamera verwachsen oder mit einer fantastischen Frau liiert bin? Für den fremden Beobachter kann es dabei ja auch völlig egal sein, dass ich eine große Sammlung an Drachenbüchern mein Eigen nenne, nebenbei die Webseite http://www.dragonslayer.de mit meinen semi-professionellen Ergüssen befülle und damit noch mehr Nerd-Punkte auf meinem Konto sammle? Ach ja und um der Nichtigkeit noch eins drauf zu setzen: Ich liebe Schokolade und Fleisch.

Zeichnet man mit diesen Informationen nun ein Bild, dann erhält man ein ziemlich exaktes Portrait von mir. In diesem Sinne also ein herzliches Willkommen in meiner Welt und jetzt verzieh dich aus dieser „Biographie“ und lies lieber etwas wirklich interessantes, z.B. meine Blogeinträge.

3 Antworten

  1. Klaus N sagt:

    Hi Kolja,

    Schöner Blog. Hab mir gestern die gp3+Be geholt. Ist mir heute prompt 2 mal heiß gelaufen das Teil. Hmm zurück geben oder nicht…

    Melde dich mal…Klaus

  2. Patrick H sagt:

    Hallo Kolja,

    das war jetzt eben ein riesen Zufall! Ich hab in Google nach Meinungen zum avast VPN gesucht und lese in unter einem der Ergebnisse „Kolja Engelmann“. Das ist doch nicht etwa DER Kolja? Aber wie häufig kommt der Name schon vor? Geklickt und siehe da, er ist es!

    Vielleicht erinnerst du dich noch an mich. Ich trieb früher mein Unwesen als „Asgarath“ in Atrahor und hatte ja auch eine Zeit lang meine Seele an dich verkauft 😛 Seitdem bin ich einen weiten Weg gekommen und kann jetzt weit mehr als nur ein paar kleine php-Skripte schreiben. Aber meine Wurzeln meines Entwickler-Standes und (nicht zu vergessen!) auch meines Rollenspieler-seins sehe ich natürlich immer noch in Atrahor 🙂

    Naja, wollte mal viele Grüße da lassen. Schön das es dich und Atrahor noch gibt 🙂

    Patrick

  1. 6. August 2014

    […] bin ich über den Blog von Kolja Engelmann gestolpert und ich habe dort einen sehr interessanten Beitrag "Geschwindigkeitsvergleich […]

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