{"id":466,"date":"2012-07-25T13:57:54","date_gmt":"2012-07-25T12:57:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/?p=466"},"modified":"2012-11-15T11:35:39","modified_gmt":"2012-11-15T10:35:39","slug":"eye-fi-mit-der-eos-650d-getestet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/2012\/07\/eye-fi-mit-der-eos-650d-getestet\/","title":{"rendered":"Eye-Fi mit der Eos 650D getestet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-469\" title=\"Eyefi logo\" src=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_logo-500x118.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_logo-500x118.jpg 500w, https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_logo-300x70.jpg 300w, https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_logo.jpg 877w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr ein kleines Projekt habe ich mir eine <a href=\"http:\/\/www.eye.fi\" target=\"_blank\">Eye-Fi SD-Karte<\/a> bestellt. Das sind SD-Karten, die \u00fcber eine eingebaute Wi-Fi Antenne verf\u00fcgen und dar\u00fcber geschossene Bilder sofort an einen PC, einen oder mehrere Webdienste oder adhoc an ein mobiles Ger\u00e4t senden k\u00f6nnen. Also schnell rein mit der Karte in die <a title=\"Canon EOS 650D \u2013 Sabber\" href=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/2012\/06\/canon-eos-650d-sabber\/\">EOS650d<\/a> und losgele- oh ich muss die Karte erst konfigurieren? Na gut, dann einen Schritt zur\u00fcck und doch erst mittels beigelegtem Connector an den PC angeschlossen. Nach der obligatorischen Softwareinstallation und Firmwareaktualisierung (Wenn ich jetzt sogar schon die Firmware einer SD-Karte updaten muss-tzzz) liefen zwei neue Dienste auf meinem Computer. Ein Helper, der die Anmeldung der Karten \u00fcberwacht und die gesendeten Bilder entgegennimmt, sowie das Eye-Fi Center, welches die Bilder darstellt und ggf. weiterverarbeitet.<\/p>\n<div id=\"attachment_467\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_firmwareupgrade.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-467\" class=\"size-large wp-image-467\" title=\"Eye-fi Eirmwareupgrade\" src=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_firmwareupgrade-500x166.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_firmwareupgrade-500x166.png 500w, https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_firmwareupgrade-300x99.png 300w, https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_firmwareupgrade.png 565w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-467\" class=\"wp-caption-text\">Eye-fi Eirmwareupgrade<\/p><\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich muss die SD-Karte auch erstmal wissen in welche drahtlosen Netze sie sich einbuchen soll. \u00dcber die mitgelieferte Software kann man die maximal 32 Netze samt Passw\u00f6rtern recht unkompliziert verwalten und auf der Karte speichern. Einmal in der Kamera wird der Upload automatisch aktiviert und schon geht es los. Da ich immer im RAW Modus fotografiere, war der erste Test mit ~25MB gro\u00dfen Bildern bereits eine m\u00e4chtige Aufgabe. In bravour\u00f6se f\u00fcnf Minuten \u00fcbertrug die Kamera mein erstes geschossenes Bild &#8211; Moment mal &#8211; <strong>f\u00fcnf Minuten<\/strong>?!? Mein W-LAN-Router steht f\u00fcnf Meter neben mir, es ist ein N-Netz, die Karte unterst\u00fctzt das angeblich auch&#8230;warum dauert das so lange? Also mal auf 8M JPEG zur\u00fcckgeschaltet und erneut getestet &#8211; Zwei Minuten. Reden wir nicht lange um den hei\u00dfen Brei herum. Die Geschwindigkeit des Uploads ist extrem von der Lage der Kamera abh\u00e4ngig. Der ambitionierte Funktechniker wei\u00df, dass die <a href=\"http:\/\/www.sengpielaudio.com\/Rechner-wellenlaenge.htm\" target=\"_blank\">Wellenl\u00e4nge<\/a> bei einem 2,4Ghz W-LAN etwa 12cm und bei 5GHz nur noch ~6cm betr\u00e4gt. Man braucht die Kamera nur um eben jene 12cm bzw 6cm zur Antenne hin oder davon weg zu bewegen, um die Radiobedingungen extrem zu beeinflussen. Was dann passiert zeigt sich bei der Verwendung einer Eye-Fi sehr eindrucksvoll. Pl\u00f6tzlich rasen die Bilder \u00fcber die Luft, statt wie zuvor zu kriechen. Nun ja, was will man auch von so einer kleinen\u00a0in das Kamerageh\u00e4use\u00a0eingeschlossen\u00a0Antenne erwarten?<\/p>\n<p><div id=\"attachment_470\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_menu.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-470\" class=\"size-large wp-image-470 \" title=\"Eyefi menu\" src=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_menu-500x337.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_menu-500x337.png 500w, https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_menu-300x202.png 300w, https:\/\/www.kolja-engelmann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/eyefi_menu.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-470\" class=\"wp-caption-text\">Canon Eyefi Menu [<a href=\"http:\/\/www.akam.no\/artikler\/eye-fi_pro_x2_8_gb\/80646\">Quelle<\/a>]<\/p><\/div>Da die Physik nun stimmte, konnte ich mich der Software zuwenden. Angeblich (laut Forenaussagen aus 2009-2010) sollten meine Bilder, bevor sie auf meinem Rechner landen, stets einen Umweg \u00fcber die Eye-Fi Server machen. Ob das jetzt noch stimmt muss ich irgendwann mal mit Wireshark \u00fcberpr\u00fcfen, denn dort haben sie meiner Meinung nach ungefragt nichts zu suchen und bei Bildgr\u00f6\u00dfen jenseits der 25MB w\u00fcrde das auch seitens der Performance keinen Sinn ergeben. Zwar gibt es alternativ zur Eye-Fi Software auch noch verschiedene Open Source L\u00f6sungen, die das Ganze definitiv ohne diesen Umweg realisieren (Eine davon ist der <a href=\"https:\/\/github.com\/tachang\/EyeFiServer\" target=\"_blank\">EyeFiServer von Tachang<\/a>, ein in Python geschriebener Server, der dank <a href=\"http:\/\/portablepython.com\" target=\"_blank\">Portable Python<\/a>(unbedingt Version 2.7.x nehmen) sogar komplett ohne Installation auskommt), aber da man f\u00fcr jede kleinste Konfigurations\u00e4nderung sowieso die Originalsoftware ben\u00f6tigt, kann man diese auch gleich installiert lassen. Doch wer denkt, dass man mit dem was der Hersteller liefert reibungslos loslegen kann, der irrt. Nach einigen Stunden Spielerei, drei PCs, zwei IPads, drei W-LAN Access Points und ungez\u00e4hlten Tassen Schokolade (das beruhigt) l\u00e4uft alles nun endlich und ich kann jedem der es auch probieren m\u00f6chte nur folgende Hinweise mit auf den Weg geben:<\/p>\n<h3>Hinweise<\/h3>\n<ul>\n<li>Es darf immer nur eines der maximal 32 Wifi Netze gleichzeitig auffindbar sein, sonst ist das Ergebnis unvorhersehbar.<\/li>\n<li>Der Direct-Mode kann nur angeschaltet werden, wenn kein anderes bekanntes Netz in Reichweite ist, da die Karte sonst den Hotspots Vorrang gegen\u00fcber den Adhoc Netzen einr\u00e4umt.<\/li>\n<li>Die Karte bucht sich nur dann in ein W-Lan ein, wenn ein noch nicht hochgeladenes Foto auf der Karte liegt.<\/li>\n<li>Es muss stets das korrekte Endger\u00e4t f\u00fcr den Bilddownload im Eye-Fi Center angegeben werden. Wenn man die Software zuerst auf Rechner a) und danach auf Rechner b) installiert, dann braucht man sich nicht wundern, dass keine Bilder auf b) ankommen, denn das Eye-Fi Center versucht noch immer die Bilder an den zuerst eingerichteten Rechner zu senden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Eye-Fi ist ein nettes Spielzeug das &#8211; hat man sich einmal durch die Einrichtung gek\u00e4mpft &#8211; durchaus auf einer Tech-Party als Quelle f\u00fcr eine Live-Photowall seinen Platz finden k\u00f6nnte. L\u00e4d die SD-Karte ihre Bilder adhoc auf ein IPad kann man die Bilder als Fotograf sogar noch rascher darstellen und seinen Modellen zeigen. Doch ohne Zweitakku oder Batteriegriff sollte man es tunlichst vermeiden mit einer Eye-Fi Karte eine Hochzeit oder \u00e4hnliches zu bespa\u00dfen, das resultiert zu rasch in einem &#8222;Akku leer&#8220;.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr ein kleines Projekt habe ich mir eine Eye-Fi SD-Karte bestellt. 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